Essen, den 29.07.2010
Die Gemeinschaftsinitiative
Die Gemeinschaftsinitiative "Zukunft durch Innovation.NRW" will Schülerinnen und Schülern Spaß an den MINT-Fächern vermitteln.
Quelle: Zukunft durch Innovation.NRW
Gut ausgebildete Fachkräfte im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind gefragter denn je. In Nordrhein-Westfalen wird der Nachwuchs mit vereinten Kräften frühzeitig gefördert. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen hat hierzu die Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi) geschaffen. Die Hochschulen bringen innovative Studiengänge an den Start und engagieren sich auch durch den Aufbau von Schülerlaboren für mehr naturwissenschaftliche Bildung.

Nach einer gemeinsamen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) vom April 2010 werden alleine schon durch das altersbedingte Ausscheiden von Ingenieuren bis 2012 jährlich 6.600 neue Ingenieure in Nordrhein-Westfalen benötigt, zwischen 2013 und 2020 sogar 7.300. Neue Entwicklungen könnten darüber hinaus zusätzliche Ingenieure nötig machen. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung setzt sich dafür ein, den dringend benötigten Ingenieursnachwuchs zu fördern, und hat dazu die Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“ initiiert. Bislang 25 zdi-Zentren halten schulische und außerschulische Angebote im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich bereit. Wettbewerbe und Ingenieurtage sollen dazu beitragen, möglichst viele Schülerinnen und Schüler für ein ingenieur- und naturwissenschaftliches Studium zu begeistern. Zudem gibt es 18 Schülerlabore an Universitäten, Fachhochschulen und zdi-Zentren, in denen Schülerinnen und Schüler technische Experimente vornehmen und naturwissenschaftlich forschen.

Attraktive Studiengänge
Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen engagieren sich nicht nur in Form der Schülerlabore, sondern bieten auch attraktive MINT-Studiengänge, die vielfältig und meist zulassungsfrei sind. Neben Klassikern wie Mathematik, Informatik  und Maschinenbau gehen immer wieder neue, innovative Fächer an den Start. So bietet die Fachhochschule Aachen im kommenden Wintersemester erstmals den Studiengang „Schienenfahrzeugtechnik“ an. Und auch an den neuen Hochschulen im Land steht MINT im Fokus: An der Hochschule Ruhr West etwa können Interessierte „Wirtschaftsingenieurwesen – Energiesysteme“ studieren. Die Hochschule Rhein-Waal, die stark auf englischsprachige Studienangebote setzt, hat unter anderem „Mechanical Engineering“ im Angebot. Viele Hochschulen bieten mit Dualen Studiengängen im MINT-Bereich die Möglichkeit, Hochschulbildung und Ausbildung bzw. Berufspraxis zu verzahnen. Besonders zukunftsweisende Modelle wurden Anfang des Jahres im Rahmen des zdi-Wettbewerbs „Duale MINT-Studiengänge in NRW“ ausgezeichnet – darunter unter anderem der neue Studiengang „Industrielles Servicemanagement“ der Fachhochschule Dortmund. Eine eigene Suchfunktion für MINT-Studiengänge auf der Internetseite des Innovationsministeriums hilft beim Finden eines passendes Fachs.

MINT-Studiengänge finden
http://www.innovation.nrw.de/studieren_in_nrw/hrk-datenbank/hrk_mint/index.php

Zukunft durch Innovation
http://www.innovation.nrw.de/zdi/index.php

zdi-Schülerlabore
http://www.innovation.nrw.de/zdi/zdi-Schuelerlabore/index.php
Hochschule ist Zukunft, Telefon: 0201/1095-202, E-Mail: service[at]hochschule-ist-zukunft.de
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